Skinwalker [Review]

Erneut hat der RPG Maker ein neues Spiel hervorgebracht: ein Horror-RPG namens Skinwalker. Ich habe mich an das Spiel herangewagt, die geplante Aufnahme funktionierte aus unbekannten Gründen leider nicht.
Die Story ist simpel und klischeehaft. Wir spielen aus der Sicht des Normalos Joe. Er und seine 3 Freunde gehen im Wald campen. Schon bald wird klar, dass etwas nicht stimmt. Komische Geräusche sind zu hören, dichter Nebel kommt auf, irgendetwas beobachtet die Gruppe. An dieser Stelle empfehle ich auch, dass Spiel selbst zu spielen, denn die Atmossphäre ist phänomenal, auch wenn sie nach dem ersten Durchspielen etwas nachlässt. Das Spiel gibt es hier.
Das Timing für Jumpscares/Gruselmomente stimmt (könnte manchmal etwas besser sein, aber passt) und die Atmossphäre wird langsam aufgebaut und auch gehalten. Hier wird auch klar, dass das Spiel mehr eine Art Film (Zitat Downloadseite: „This is the classic camping-trip-gone-wrong movie from the eighties made into a RPG Maker game.“) ist, denn es gibt viele Cutscenes und Story. Die Endings konnten bei mir viel Spannung erzeugen und hatten für mich den WTF-Moment.
Die Grafik ist typisch für ein RPG-Maker-Game. An manchen Stellen kann man durch seine Freunde durchlaufen, was aber in diesen Situationen meist auch nötig ist, um weiterzukommen. Das Spiel ist sehr dunkel gehalten, was ich persönlich gut finde, da das ganze ja ein Horror-RPG sein soll und sich alles nachts abspielt.
Fazit: Skinwalker lohnt sich aufjedenfall zu spielen. Laut Website braucht man ca. 20 Minuten für einen Durchlauf, was ich bestätigen kann. Dies ist zwar sehr kurz, aber ausreichend und für Leute die Abends ein klein wenig gegruselt werden wollen, ist es das Richtige. Abzüge von mir gibt es für die nichtvorhandenen Rätsel. Bei RPG-Maker-Games erwarte ich einfach ein paar Rätsel. Von mir bekommt Skinwalker eine Wertung von 100°.