welcome to the mansion
Welcome To The Mansion [Review]

Heute begeben wir uns wieder in die Welt der Pixel. „Welcome To The Mansion“ hatte einen ganz interessanten Ansatz, so beschloss ich, dass Spiel durchzuspielen. So suchte ich mir wohl den heißesten Tag des Jahres aus und bin während der Aufnahmen ziemlich ins Schwitzen gekommen.
Zur Story gibt es nicht viel zu sagen. Ein paar Freunde veranstalten eine Party und werden danach von einem Unbekannten entführt. Dieser will ihre Freundschaft [glossary slug=’test‘]testen[/glossary] und gibt ihnen die Aufgabe 4 Schlüssel zu suchen. Der Unbekannteverfolgt die Freunde und versucht sie zu töten. Er meint, dass einer der Freunde der Mörder ist und am Ende muss man den Mörder bestimmen (bitte keine Spoiler ;D).
Grafisch erinnert das Spiel an eine vergrößerte Version der neueren Pokémon-Spiele. Es gibt viele Pixel, was aber nicht weiter stört. Da „Welcome To The Mansion“ ein Horror-Game sein soll, ist es natürlich dunkel gehalten. In manchen Räumen muss man erst das Licht einschalten. Ziemlich interessant ist hierbei, dass der Killer mit einer höheren Wahrscheinlichkeit in diesem Raum sein kann, da das Licht an ist. Um das zu verhindern, soll man deshalb immer das Licht ausschalten.

Die Atmossphäre hatte für mich keinen allzu großen Gruselfaktor, obwohl ich mich ab und zu wirklich erschreckt habe. Es gibt einige Stellen, an denen man einen Jumpscare erwartet, doch es kommt nichts. Anfangs ist es schon erschreckend, wenn man mit dem Killer in einem Raum ist, später legt sich das Gefühl.
Fazit: Welcome To The Mansion ist kein schlechter Pixelhorror, doch es kommt an Spiele wie Ib, The Witch’s House oder Ao Oni nicht heran. Das Spiel lohnt sich einmal durchzuspielen, für ein weiteres Mal hat es keinen Reiz. Mit zukünftigen Updates könnte das Spiel jedoch wieder interessanter werden. Von mir gibt es 50° auf unserem Thermometer.