Große Version des iPad 5 Konzept
Apple-Keynote am 22. Oktober

Seit im vergangenen Jahr das iPad mini und das iPad der vierten Generation vorgestellt wurden, war zu erwarten, dass die kommenden iPad wieder im selben Zeitraum vorgestellt werden. Eine Zeit lang vermutete man den 15. Oktober, doch jetzt scheint sicher, dass sie am 22. Oktober stattfinden wird, auch wenn Apple den Termin noch nicht offiziell bestätigt oder dazu eingeladen hat. Wir fassen zusammen, was uns erwarten könnte und was eher unwahrscheinlich ist.

iPad 5

Montage eines möglichen iPad 5
Fotomontage eines möglichen iPad 5

Das iPad der 5. Generation wird sich höchstwahrscheinlich am Formfaktor und Design des iPad mini orientieren. So ist zu erwarten, dass die äußeren Ränder auf der linken und rechten Seite des Geräts erheblich dünner werden. Dies kommt vorallem den Nutzern zugute, die ihr Tablet überwiegend im Landscape-Mode verwenden. Auch in der Höhe könnte das kommende iPad ein wenig schrumpfen, allerdings nicht nennenswert, da Apple sicherlich für Spiele und Filme weiterhin eine Griffläche bieten möchte, ohne mit der Handfläche das Display zu verdecken. Die Rückseite des Tablets wird hingegen flacher, was sich allerdings nicht stark auf die Haptik auswirken sollte.Auch Touch-ID könnte im kommenden iPad verbaut werden. Da Apple momentan Anwärter in dieser Kategorie ist, werden sie auch im Tablet-Segment aufschließen wollen.
Hardwaretechnisch wird das iPad zum iPhone 5S vorrücken, ein ähnlicher Dual-Core mit 64-bit und eine leistungsstarke Grafikkeinheit sind wahrscheinlich, ein Quad-Core wäre allerdings auch denkbar, da dem iPad mehr Energiereserven zur Verfügung stehen. Auch Arbeitsspeicher könnte auf 2GB ansteigen. Verbesserungen am Display sind unwahrscheinlich, bis auf ein helleres Display oder ein tieferes Schwarz wird es sich nicht stark verändern. Farblich wird das neue iPad mit Sicherheit am iPhone 5S orientiert sein, also in den farben Silber, Gold und Space Grey verfübar sein.

iPad mini 2

Auch ein neues iPad mini ist wahrscheinlich. Es könnte das selbe Design wie der Vorgänger erhalten und lediglich Hardwaretechnisch geändert werden. Dies wäre zum einen das Display, das eine doppelte Auflösung haben soll. Die Pixeldichte würde somit auf 324 ppi (Pixel per Inch) ansteigen, was einem Sprung vom iphone 3GS auf das iPhone 4 entsprechen würde. Das neue iPad mini hätte somit die selbe Auflösung wie das aktuelle iPad.
Auch Leistungstechnisch wird sich das iPad mini 2 wesentlich verbessern. So könnte Apple es an das iPad der vierten Generation anpassen, was einem 32-bit-Prozessor Dual-Core mit einer Quad-Core-Grafikeinheit entsprechen würde.
Wie das iPad 5, könnte auch das iPad mini den Touch-ID-Sensor erhalten. Die Farben werden dem iPad 5 entsprechen, also  Silber, Space Grey und Gold.

iPad mini 1 als Einsteiger-Tablet?

Erfahrungsgemäß bietet Apple ältere Geräte zu einem günstiger Preis an, um den Markt im unteren Preissegment anzusprechen. So könnte das iPad mini der ersten Generation als Wi-Fi-Version mit 16GB für 220-250€ in den Farben Silber und Space Grey angeboten werden.

iPad Maxi?

In den vergangenen Monaten gingen viele Gerüchte um ein 12″-iPad herum. Dies ist aber sehr unwahrscheinlich, da es für solch große Tablets noch keinen wirklichen Markt gibt und Apple dem Macbook Air keine große Konkurrenz machen will.

OSX Mavericks ist der Nachfolger von OSX Mountain Lion
OSX Mavericks ist der Nachfolger von OSX Mountain Lion

OSX Mavericks & neuer Mac Pro

OSX Mavericks und der neue Mac Pro, welche vor wenigen Monaten vorgestellt wurden, werden höchstwahrscheinlich auch am 22. Oktober vorgestellt. OSX Mavericks wurde bereits in der GM-Version (Golden Master) veröffentlicht, was bedeutet, dass die Beta-Phase abgeschlossen ist.

iWorks, iLife und iBooks für iOS

iWorks, iLife und iBooks könnten an das Design von iOS 7 angepasst werden. Momentan sind diese noch im Ursprungszustand und orientieren sich noch an den alten Design-Standards, weswegen Apple diese mit Sicherheit bald aktualisieren wird um das Gesamtbild stimmiger erscheinen zu lassen. Auch unter OSX könnten die Programme ein wenig aufgefrischt werden, allerdings nicht so stark wie in iOs 7.