iPad-Air
iPad Air – Mehr Update statt Upgrade?

Die nächste Generation der beliebten Apple-Tablets wurde vergangenen Dienstag vorgestellt. Darunter auch eine neue Version des bisherigen iPads mit 9,7 Zoll-Display, welches nun nur noch schlicht und einfach „iPad Air“ bezeichnet wird. Doch ist es wirklich so „Air“, wie Apple es behauptet? Hier zusammenfassend die neue Features.


ipadair

Neues Design

Das Design wurde erstmals seit dem iPad der zweiten Generation stark überarbeitet. So hat das neue iPad Air eine flache Rückseite, die dem des iPad mini gleicht. Auch dieFarbgebung wurde entsprechend angepasst, so ist die Rückseite des schwarzen iPads jetzt Space-Grey, die des weißen iPads weiterhin Silber.
Der Rand auf der linken und rechten Seite des iPads wurde erheblich geschmälert, was der Kompaktheit des iPad Air zugute kommt. Die 3-teiligen Smart-COver des iPad Mini sind jetzt auch für das iPad Air erhältlichiPad-Air

 

Gewicht & Dicke

Mit gerade mal 469 Gramm ist das neue iPad Air erheblich leichter als das Vorgängermodell und lässt sich nun leichter in der Tasche tragen.
Auch dünner ist es geworden. 7.5mm ist es dick, während das iPad der dritten und vierten Generation 9.4mm dick war. Das sind zwar auch 1.9mm, wenn man aber bedenkt, dass die letzten iPad gegenüber dem iPad 2 um 0,81mm dicker geworden sind, bei weitem nicht revolutionär. Ob 1.1mm tatsächlich den Namen „Air“ verdienen seien daher mal dahingestellt.

Prozessor

Wie bereits das iPhone 5S hat auch das iPad Air einen 64-bit A7-Prozessor erhalten und wird damit mit Sicherheit genug Leistungsreserven für künftige Spiele. Wir vermuten, dass es sich weiterhin nur um einen Dual-Core handelt und Apple 1GB Ram verbauen wird. Auch der Co-Prozessor M7 ist mit an Bord.

Akku

Der Akku soll weiterhin 10 Stunden Laufzeit haben, was zu erwarten war, da die lange Akkulaufzeit einer der größten Vorteile beim iPad waren.

iPad Air seitenansicht

Fazit

Das neue iPad Air ist ein gelungenes Rundum-Update, aber bei weitem nicht bahnbrechend. Das geringe Gewicht und das neue Design trösten über den fehlenden Touch-ID-Sensor hinweg, ein Grund von einem bestehenden iPad der dritten oder vierten Generation zu wechseln besteht allerdings unserer Ansicht nach nicht. Für iPad 2-Nutzer und besitzer eines iPads der ersten Generation würde sich das Upgrade hingegen mit Sicherheit lohnen.

 

Bildquellen: Apple.com