Apple Watch Ausführungen
Apple Watch – Ein Blick in die Zukunft?
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Genau wie bei anderen Smartwatches erfuhr auch die Apple Watch eine Menge Kritik. Zu klobig das Design, zu eckig das Display oder zu hoch der Preis. Doch was kann die Uhr denn eigentlich alles?

Apple Watch Ausführungen

Design

Das Design der ersten offiziellen Apple Watch vereinbart sich weitestgehend mit den Designs der aktuellen Produkte. Abgeflachte Kanten, ein eckiges Touch-Display. Ein Rädchen, das an eine konventionelle Uhr erinnert, auch „Krone“ genannt. Und ein Button. Beide Knöpfe befinden sich auf der rechten Seite, Linkshänder die die Uhr gerne am rechten Arm tragen möchten können sie aber auch verkehrtherum anziehen.
Das Uhrenband ist wechselbar, es ist also sehr wahrscheinlich, das in kurzer Zeit auch Armbänder von Drittherstellern vertrieben werden.

Die Uhr wird in unterschiedlichen Ausführungen kommen. So gibt es zwei unterschiedliche Modelle, eine 38mm in der Höhe, die andere 42mm. Außerdem ist die Uhr ist die Uhr jeweils in Silber und Space-Grey aus Stahl oder Aluminium erhältlich. Erstere wird die edlere Standardversion, während die Aluminium-Version wohl eher Sportler ansprechen sollte.  Außerdem ist sie in 18-Karätigem Gold oder Rose-Gold erhältlich.

Steuerung

Die komplette Steuerung der Uhr erfolgt über den Touchscreen und die „Krone“. Alle Apps sind in einem „Universum“ angeordnet, in welches man mit dem Rädchen rein- und rauszoomen kann. Ein Klick auf das Rädchen bringt einen zurück zur Übersicht. Der Button unter dem Rädchen ermöglicht es, mit Freunden zu kommunizieren, die ebenfalls eine Apple Watch besitzen, die Funktion ergibt aber erst Sinn, wenn die Verbreitung groß genug ist.

Apple Watch LadegerätAlles in allem wirkt die Steuerung durchdacht und gelungen, die Hoffnung, dass der Button aber auch für anderes verwendet werden kann (z.B. um die Uhr oder Siri aufzurufen) bleibt aber.

Aufgeladen wird die Uhr induktiv an der Unterseite, das Ladegerät wurde mit einem Magneten kombiniert, ähnlich dem aus dem Macbook bekannten „MagSafe“-Ladegerät. Somit sollten auch schicke Ladestationen realisierbar sein, auf die am Ende des Tages einfach die Uhr aufgelegt wird.

Benachrichtigungen

Anders als bisherige Smartwatches benachrichtigt die Apple Watch ihren Träger nicht durch Vibration sondern durch die sogenannte „Taptic Engine“. Dabei handelt es sich um einen Komonenten, der eine Art Fingertipp aufs Handgelenk simuliert, jedoch ohne mechanisch den Nutzer zu berühren. Das Tippen fühlt sich bei unterschiedlichen Benachrichtigungstypen auch unterschiedlich an. Dadurch ist es möglich, Wegbeschreibungen ohne Blickkontakt zu geben und „link“ oder „rechts“ mitzuteilen. Wie genau dies realisiert ist ist noch nicht bekannt, ersten Testern gefällt das dezente Tippen aber, da es von anderen Personen nicht wahrgenommen wird, anders als Vibrationen.

Apple Watch Sensoren
Sensoren

Wie zu erwarten möchte Apple mit ihrer eigenen Smartwatch auch das Fitnessprogramm „Health“ erweitern. So kann die Smartwatch viele unterschiedliche Faktoren wie den Puls messen und auswerten oder an das verbundene iPhone weiterleiten. Auch für kleinere Applikationen, wie beispielsweise den eigenen Herzschlag an jemanden zu verschicken, der ihn dann mit seiner Uhr spüren kann, sind die Sensoren verwendbar.

Fazit

Die Apple Watch ist mit Sicherheit nicht das, was sich viele erhofft haben. Zwar hält sich Apple über Akkulaufzeit und Dicke der Uhr noch in Verschwiegenheit, wahrscheinlich wird man nach einem Tag schon wieder an die Steckdose müssen. Wem das zu häufig ist muss wahrscheinlich noch die kommenden Jahre abwarten, bis die Akkutechniken weiterentwickelt wurden.

Bildquellen: Apple.com