Rift-Beitragsbild
Oculus Rift kommt 2016

Endlich ist es soweit, der Release-Zeitrahmen der VR-Brille Oculus Rift wurde zusammen mit vielversprechenden Bildern und Informationen bekanntgegeben. Doch was wird uns erwarten?

Für Viele wirkte es wie eine halbe Ewigkeit. Die Reise durch das Land der Virtual Reality hatte ihre Höhen und Tiefen. Nachdem seit dem letzten Prototyp „Crescent Bay“ nur wenige neue Informationen zur Oculus Rift veröffentlicht wurden gab die Firma nun bekannt, dass ein Release der Endkunden-Version auf das erste Quartal 2016 datiert ist.

Verbessertes Trackingrift2

Wie bereits beim letzten Prototypen wird die Consumer-Version ebenfalls ein verbessertes Headtracking-System bieten. So befinden sich nun auch LEDs zur Positionierung am Hinterkopf. Das System soll nun noch stärker für stehende Anwendung en optimiert sein, wovon aktiveren Anwendungen wie dem 3D-Laufband „Virtuix Omni“ zugute kommen wird.

Höherer Tragekomfort

Die Consumer-Version der Oculus Rift wird wesentlich bequemer als bisherige Developer-Kits. Die Form soll daher noch besser an den Kopf angepasst sein. Mit einer Gewichtsreduzierung ist ebenfalls zu rechnen.

Besseres Display

Wie bereits der letzte Prototyp „Crescent Bay“ wird auch die finale RIft ein besseres Display erhalten. Über Auflösung und Latenz gibt es noch keine genauen Daten, wahrscheinlich wird aber ein AMOLED-Display mit einer WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel verbaut, wie es auch beim Samsung Galaxy S6 verbaut ist. Wer Angst hat, dass sein Computer diese Auflösung bei den mindestens erforderlichen 60FPS nicht erreichen wird, profitiert aber dennoch von einem solchen Display, denn durch die hohe Auflösung verringert sich auch die Größe des Rasters, das sich um die Pixel herum befindet.

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Handtracking?

Der Kauf des Startups NimbleVR im vergangenen Jahr ließ vermuten, dass Oculus auch ein Handtracking-System in ihre Brille integrieren könnte. Dies hätte enorme Vorteile bei der interaktion mit Gegenständen und könnte vielen Nutzern gegen die Motion-Sickness helfen. Ob dieses Feature aber bereits in der ersten Version integriert wird oder vielleicht als optionales Zubehör erhältlich ist bleibt abzuwarten.

Fazit

Die kommende Oculus Rift wird Virtual Reality für Normalverbraucher marktreif machen. Man kann sich sicher sein, dass diesen Bereich noch etliche Innovationen erwarten werden. Ein Preis wurde bisher noch nicht veröffentlicht, realistisch wird aber ein Preis zwischen 350 und 400€.

 

 

Quelle: Oculus.com